Teil 3 – Redesign: Die Schriftart

Hallo meine Lieben,

nun haben wir es fast schon geschafft. Das Redesign geht nun in die letzte Runde. Aber bevor ich euch das neue Konzept und das neue Design meines Blogs vorstelle, habt ihr noch einmal die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen. Heute könnt ihr über die Schriftart des Blogs abstimmen – also in welcher Schrift ihr in Zukunft meine Beiträge lesen möchtet. Ich habe wieder eine Vorauswahl getroffen, aus der ihr wieder auswählen könnt. Nachfolgend findet ihr immer zwei Fonts, die ihr gemeinsam auswählen könnt. Die erst ist die Schriftart für die Überschriften und die Zweite ist die Schrift für den Beitragstext.

 

Font Pairing 1:

fonts-1_blog

 

Font Pairing 2:

fonts-2_blog

 

Font Pairing 3:

fonts-3_blog

 

Font Pairing 4:

fonts-4_blog

 

Abstimmen könnt ihr genauso wie in den Beiträgen zuvor.

 

 

Ich hoffe, die Entscheidung fällt euch nicht allzu schwer. Falls ihr noch Anregungen, Ideen, Verbesserungsvorschläge für mich habt, schreibt mir einfach. Ich freue mich schon auf die Ergebnisse und wünsche euch viel Spaß beim Abstimmen.

Bis zum nächsten Mal und eine schöne und erfolgreiche Woche wünsche ich euch.

Teil 2 – Redesign: Das Farbkonzept

Guten Morgen!

Zu Beginn möchte ich mich bei allen bedanken, die so fleißig bei der letzten Umfrage abgestimmt haben. Das Ergebnis war eindeutig und der neue Name steht nun fest. Aber verraten wird er erst am Ende des Redesigns. Heute habt ihr die Möglichkeit über das neue Farbkonzept abzustimmen. Ich habe wieder eine passende Vorauswahl zur Verfügung gestellt und ihr habt die Wahl zwischen den folgenden vier Farbkonzepten:

 

Konzept 1:

konzept-1

Konzept 2:

konzept-2

Konzept 3:

konzept-3

Konzept 4:

konzept-4

Abstimmen könnt ihr einfach, in dem ihr auf den unten angeführten Link klickt.

 

 

Ich hoffe, die Wahl fällt euch nicht zu schwer. Ich habe mich bemüht Farben zu wählen, die auch das Thema meines Blogs widerspiegeln. Es sind eher ruhige Farben und auch schlicht gehalten, aber sie passen zu mir und zum neuen Konzept.

Alles Liebe und einen guten Start in die Woche.

Teil 1 – Redesign: Neuer Name

Guten Morgen!

 

Seid ihr schon ausgeschlagen? Ich bin schon seit einiger Zeit wach und ganz aufgeregt. Wie im letzten Beitrag angekündigt, stelle ich euch heute den ersten Teil des Redesigns von The Cockyolly Bird vor. In diesem Beitrag geht es um den neuen Namen. Ich hab mir einige Gedanken darüber gemacht, worüber ich in meinem Blog schreibe und in Zukunft auch schreiben möchte. Natürlich habe ich mir beim Namen „The Cockyolly Bird“ auch Gedanken darüber gemacht, aber irgendwie die Verbindung zum Blog dabei verloren. Dieses Mal hab ich mir gefragt: Was soll der Name meines Blogs aussagen? Was ist der erste Gedanken, wenn man den Namen liest oder hört? Was verbindet man mit dem Namen? Ich wollte einen Namen, der zum Thema meines Blogs – den Seewinkel, meine Heimat – passt und der auch damit verbunden wird.

Also hab ich mir drei passende Namen überlegt und aus diesen drei Namen dürft ihr nun entscheiden, welcher es schlussendlich werden soll. Ihr braucht auch gar nicht lange über den Namen nachdenken, wählt einfach den, der euch sofort ins Auge springt. Abstimmen könnt ihr einfach, in dem ihr auf den unten angeführten Link klickt.

 

 

Nächste Woche habt ihr die Möglichkeit über das neue Farbkonzepte zu entscheiden. Bis dahin warte ich schon ganz gespannt auf euer Antworten.

 

Alles Liebe und einen guten Start in die Woche.

Happy Birthday!

Hallo mein Lieben!

Einige von euch warten schon gespannt auf den nächsten Beitrag und rechtzeitig zum ersten Geburtstag von „The Cockyolly Bird“ gibt es großartige Neuigkeiten. Nach einem Jahr Blogger-Erfahrung hab ich nun kritisch auf das alte Jahr zurückgeblickt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass der Blog nicht mehr ganz zu meinem eigentlichen Konzept passt. Und deshalb gibt es rechtzeitig zum ersten Geburtstag ein Redesign. The Cockyolly Bird wird neu überarbeitet und von Kopf bis Fuß erneuert. So richtig mit neuem Konzept, das ich euch natürlich nicht vorenthalten werde.

Aber das eigentlich Tolle an diesem Redesign ist, dass ihr mitbestimmen dürft. In den nächsten Wochen werde ich euch zu Namen, Farbkonzept und Schriftart für den Blog befragen und ihr seid herzlich eingeladen, fleißig abzustimmen.

Na hab ich euch nun schon neugierig gemacht? Etwas Geduld müsst ihr noch haben, aber eines kann ich euch schon verraten: Es wird ganz anders wie bisher.

 

Bis bald und habt ein schönes Wochenende.

Was du über das Burgenland noch nicht wusstest…

Hallo meine Lieben,

heute habe ich interessante Informationen über das Burgenland für euch! Wusstet ihr zum Beispiel, das Pilgersdorf die älteste urkundlich erwähnte Gemeinde im Burgenland ist oder dass das Kellerviertel in Heiligenbrunn im Jahr 2014 zum schönsten Platz im Burgenland gewählt wurde? Das und noch einige andere interessante Informationen findest du über das Burgenland in der Infografik, die ich für euch erstellt habe. Viel Spaß beim Entdecken und bis zum nächsten Mal!

 

Infografik Burgenland

süßes Gold

Einer der ersten Frühlingsboten hat sich schon gezeigt – der Löwenzahn verwandelt unsere Wiesen zurzeit in gelbe Blumenmeere. Aber Löwenzahn ist nicht nur schön zum Ansehen, sondern tut unserem Körper gut, in ihm steckt viel Kalium und Inulin. Löwenzahn fördert unseren Stoffwechsel und bringt Leber und Galle in Schwung.

Vor einigen Jahren bekam ich von einer lieben Freundin ein Glas Löwenzahn-Honig geschenkt, welcher unbeschreiblich gut schmeckte. Da es Löwenzahn bei uns noch und nöcher gibt, kam mir in den Sinn, ich könnte doch selber mal Löwenzahn-Honig machen. Gesagt, getan und anschließend findet ihr auch gleich das Rezept.

 Foto Beitrag

1 Literglas voll mit Löwenzahnköpfen

1 Liter Wasser

2 Zitronen in Scheiben geschnitten

½ Vanilleschotte

1 kg Zucker

Als Erstes macht ihr euch auf den Weg um die Löwenzahnköpfe zu pflücken. Gebt darauf Acht keine Pflanzen von Wegrändern zu pflücken. Somit könnt ihr verhindern, dass ihr Blumen sammelt, auf denen Hunde ihr Geschäft verrichtet haben. Löwenzahn waschen und grob hacken, mit Zitronenscheiben und Vanilleschotten im Wasser aufkochen und Minuten zugedeckt ziehen lassen. Durch ein Tuch abseihen und anschließend nochmal aufkochen und den Zucker dazugeben. Anschließend einkochen, solange die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Aber nicht zu lange, denn sonst wird euer Honig so dunkel wie meiner.

Gutes Gelingen!

Background vector designed by Freepik

Wake up little bird…

Seit meinem letzten Beitrag ist nun einige Zeit vergangen, aber JA: Es gibt mich noch – jetzt mit neuem Job und im Abschlussjahr unter ständigem Stress zwischen Studium, Arbeit und Bachelorarbeit. Ehrlich gesagt: Zeit zum Schreiben oder anderen Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten bleibt da nicht mehr – in diesen stressigen Tagen, Wochen, Monaten müssen sogar meine geliebten Pferde zurückstecken. Aber da nun endlich der Frühling eingekehrt ist, fällt ihnen die Wahl zwischen mir und der grasgrünen Koppel nicht allzu schwer.

In den nächsten Tagen werde ich endlich wieder ein wenig zur Ruhe kommen, zumindest steht es so in meinem Terminkalender. Da sich nämlich auf meinem Stundenkonto einiges angesammelt hat, werde ich mir ein paar freie Tage gönnen. Diese werden dazu genutzt um „The Cockyolly Bird“ wieder ein wenig Leben einzuhauchen und aus dem Winterschlaf zu erwecken, bevor das Studium wieder meine ganze Aufmerksamkeit an sich reißt und das Vögelchen im Nest auf den nächsten Ausflug warten muss.

Damit ihr seht, dass ich nicht ganz untätig war, werde ich in der nächsten Woche einiges für euch vorbereiten. Wir wollen ja nicht, dass euch der Lesestoff in der warmen Frühlingssonne ausgeht! Und so viel verrate ich euch schon im Vorhinein: Im nächsten Beitrag steht eine kleine gelbe Pflanze mit großer Vielfältigkeit im Rampenlicht.

Baby, it’s cold outside!

Der Herbst zeigt sich nun nicht mehr von seiner netten Seite und lässt uns ganz schön zittern. Ja, es ist richtig kalt geworden die letzten Tage. Aber mit der Kälte kommt auch die Weihnachtsstimmung in mir auf und pünktlich zum ersten Adventswochenende überbringe ich euch eine erfreuliche Nachricht.

Als kleines Dankeschön für meine fleißigen Leserinnen und Leser, gibt es ein kleines Advent-Gewinnspiel, bei dem ihr ein tolles „Winter Cold Survival Package“ gewinnen könnt, damit ihr an den eisigen Wintertagen nicht friert.

Wie ihr an dem Gewinnspiel teilnehmen könnt, erfährt ihr hier.

Apfel & Zimt in einer traumhaften Kombi…

Freitag der 13. Unglückstag oder nicht? Vielleicht für manche auch ein Glückstag? Auf jeden Fall kein Glückstag für meine Äpfel in der Obstschale. Denn die wurden zu leckeren Apfel-Zimt-Törtchen verarbeitet, und was für ein Zufall, wie wenn ich es gewusst hätte, ist denn nicht auch noch an diesem Tag „Tag des Apfels“. Obwohl, vielleicht hat mir das dann doch ein Vögelchen gezwitschert?

Ich persönlich habe dieses Rezept schon unzählige Male zubereitet und bei jeder Anwendung aufs Neue wieder verändert. Für gewöhnlich backe ich mit diesem Rezept einen Apfelkuchen, aber an diesem Freitag den 13. oder auch „Tag des Apfels“ dachte ich mir, warum nicht wieder etwas Neues ausprobieren und das Rezept wieder ein bisschen abändern. Gesagt, getan. Aus den geriebenen Äpfeln wurden auch teilweise in kleine Würfel geschnittene Äpfel und dazu kam noch ein leckeres selbst gemachtes Apfelmus. Selbstverständlich möchte ich euch dieses leckere und eigentlich ganz easy Rezept nicht vorenthalten. Ihr benötigt für die Apfeltörtchen folgende Zutaten:

Teig:

  • 300g Mehl
  • 100g Zucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

 

Füllung:

  • 4 Äpfel
  • 4 EL Apfelmus
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Braunen Zucker
  • 1 Prise Kardamom

Aus dem Mehl, Zucker, Butter, Ei und Salz macht ihr einen Mürbteig. Zuerst Butter mit Zucker und Ei vermischen, danach das Mehl und eine Prise Salz hinzugeben und kräftig durchkneten. Während der Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank rastet, könnt ihr die Äpfel schälen und entkernen. Die eine Hälfte der Äpfel schneidet ihr in kleine Würfel und die andere Hälfte wird gerieben. Danach vermischt ihr alles zusammen und gebt das Apfelmus dazu. Gewürzt wird das Ganze mit 2 TL braunen Zucker, 1 TL Zimt und eine Prise Kardamom. Je nach Belieben kann man auch noch Walnüsse oder Haselnüsse dazugeben. Anschließend holt ihr den Teig aus dem Kühlschrank, knetet ihn noch ein wenig durch, rollt den Teig aus und stecht Kreise mit einem Durchmesser von ca. 11 cm aus. Ich habe dazu ein etwas größeres Teehäferl verwendet. Diese Kreise legt ihr in ein Muffin-Backblech, in jede Form ein Kreis und natürlich schön zurechtdrücken, rücken oder ziehen. Gefüllt werden diese Formen mit der Apfelmischung und oben drauf kommt ein Zucker-Zimt-Gemisch. Dazu vermischt ihr etwas braunen Zucker mit Zimt und streut ihn über die Apfelfüllung, damit es bei 160° im Backrohr zu karamellisieren beginnt. Sind die Apfeltörtchen am Rand schön knusprig und das Zucker-Zimt-Gemisch gut karamellisiert, könnt ihr das Blech aus dem Ofen nehmen. Wenn alles gut ausgekühlt ist, lassen sich die Törtchen ganz einfach aus dem Blech entfernen.

Übrigens: Die Äpfel waren natürlich alle aus dem Burgenland – „gepflückt“ im Apfelgarten der Familie Leeb. Die haben wirklich ganz gschmackige und saftige Äpfel, aber auch noch viele andere Leckereien aus Äpfeln oder in den verschiedensten Kombinationen. Vorbeischauen lohnt sich…

Teil 2: Wer hat die Gans gestohlen oder von gutem Wein und leuchtenden Lichtern

Freitag später Nachmittag, egal wo ihr hinseht, es laufen Menschen in Horden auf den Straßen herum. In Neusiedl, Weiden, Gols, Podersdorf, Illmitz oder Apetlon, sie sind überall und verschwinden in den Kellern. Was ist passiert? Ist da eine Naturkatastrophe im Anrollen und ihr habt es nicht mitbekommen? Nur keine Panik, es ist keine Evakuierung im Gange und ihr habt auch nicht wirklich was verpasst. Oder ist euch etwa entgangen, dass dieses Wochenende Martiniloben ist?

Da wir die Frage „Wer die Gans gestohlen hat“ ja letzte Woche schon geklärt haben, möchte ich euch in diesem Beitrag ein wenig über andere Bräuche zu Martini bei uns im Burgenland erzählen. Martiniloben ist einer davon. Dabei handelt es sich um einen alten Brauch der Winzer. Bis zum 11. November in etwa dauerte die Reifezeit des jungen Weißweines, erst dann überzeugten sich die Weinbauern zum ersten Mal von der Qualität ihres Jungweines. Diesem alten Brauch folgend öffnen jedes Jahr im November die seewinkler Winzer ihre Kellertüren für Einheimische und Touristen. Für eine kleine – ich nenn es hier mal „Spende“ – kann die oder der WeintrinkerIn von Keller zu Keller wandern oder zur späteren Stunde dann doch schon eher wackeln und sich durch alle Weinsorten der Winzer probieren. Das ist das Highlight für alle Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber im Jahr, vorausgesetzt der Wein schmeckt. Um euch bei der Suche nach einem guten Wein zu helfen, gebe ich euch hier einen guten Tipp. Denn ich als ebenfalls Weintrinkerin, aber nur weiß und rosé, schloss mich natürlich den Menschenmassen an und war schon letztes Wochenende Martiniloben.

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Ein weiterer Brauch, welcher von den meisten Kindern sehr geliebt wird, ist der Laternenumzug. Dafür proben die Kinder im Kindergarten schon Wochen vorher und gehen dann ganz stolz mit ihren Laternen und singen das „Laternenlied“. Natürlich darf Mama, Papa, Oma und wer noch so alles dazugehört nicht fehlen, um mit vollem Stolz dem Kind zu zuwinken. Traurig nur, dass in den heutigen Laternen die echten Teelichter durch LED-Lichter ersetzt wurden. Ja ich weiß, LED-Lichter sind ja viel besser wegen Brandschutz, Verbrennungsgefahr und so. Aber seinen wir ehrlich! Wer von euch war denn damals nicht ganz stolz, dass in seiner Laterne ein echtes Licht war!? Denn Tag ein und Tag aus wurde uns erzählt: Messer, Schere, LICHT gehört für kleine Kinder nicht! Und dann kam DER Tag, an dem wir mit einer echten brennenden Kerze alleine spazieren gehen durften. Und wer von euch hat nicht mit allen Bemühungen darauf geachtet, dass dieses Licht auf keinen Fall umfällt, verrutscht oder sogar ausgeht. Das war doch eigentlich die Challenge der ganzen Sache. Ok, so nebenbei haben die leuchtenden Lichter auch ganz schön geleuchtet in der Dunkelheit und unsere selbst gebastelte Laterne war natürlich auch viel schöner als die von den anderen, versteht sich ja von selbst…

Wer hat die Gans gestohlen?

Heute Morgen recht zeitlich machten Mister Bird und ich uns auf dem Weg nach Oberwart zu einem privaten Termin. Ich als „Nicht-Morgenmensch“ bin nicht sehr gesprächig um diese Zeit und deshalb war natürlich das Radio an. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber Auto fahren ohne Musik ist für mich ein absolutes NO-GO. In ganz seltenen Ausnahmefällen fahre ich wirklich in totaler Stille – nur das Motorgeräusch und ich – aber dazu muss ich schon ziemlich Brain-Fucked sein. Auf jeden Fall lief während unserer Fahrt das Radio und zu unserem Leid ist der Empfang in Richtung südliches Burgenland zwischen zeitlich katastrophal. So zappten wir uns von Sender zu Sender und schließlich landeten wir bei Radio Steiermark, der uns mit guter Empfangsqualität Musik spielte. Nachdem uns Brayn Adams ein Lied trillerte, kam der Einsatz vom Moderator oder war es eine Moderation, ich weiß es wirklich nicht mehr genau, und da ging es tatsächlich um das Martinigansl. Aber das in der Steiermark? Ist denn der Martinstag nicht nur ein burgenländischer Feiertag? Haben die uns unser Gansl gestohlen?

Um diese Frage zu klären, müssen wir ganz weit zurückblicken in unserer Geschichte. Im Jahr 331 nach Christus musste der Sohn eines römischen Offiziers Martin zur römischen Armee. 3 Jahre später war er in Armenien stationiert und es kam eine bitterkalte Winterzeit über das Land. Martin ritt auf seinem Schimmel in Richtung Stadttor, als ihm ein sehr spärlich bekleideter Bettler entgegen kam. Er empfand tiefes Mitgefühl für den armen Mann und so teilte der römische Offizier Martin seinen Mantel mit einem Schwert in zwei Teile und reichte eine Hälfte dem armen frierenden Mann. In dieser Nacht erschien Martin Christus im Traum, bekleidet mit dieser Hälfte seines Mantels. Als Martin am nächsten Morgen erwachte, verließ er die Armee und wurde Mönch. Als einige Jahre später der Bischof von Tours verstarb, wollten die Leute Martin zum neuen Bischof ernennen. Dieser war allerdings von dieser Vorstellung gar nicht begeistert und somit versteckte er sich in einem Stall, in der Hoffnung bis Einbruch der Dunkelheit nicht entdeckt zu werden. Martin jedoch wusste nicht, dass so manche Gänse wachsamer sind als jeder Wachhund und so schnatterte das Federvieh los um den Eindringling zu melden. Martin wurde zum Bischof ernannt und später auch heiliggesprochen. Seither ist er der Schutzpatron vieler Handwerksberufe, Bettler, Soldaten und Haustiere. Er starb am 11. November 397 nach Christus und deshalb wurde auch der 11. November zum Gedenktag des Hl. Martins. Erst im Jahr 1924 wurde Martin, aufgrund zur Nähe seines Geburtsortes, zum burgenländischen Landespatron ernannt – erzählen es zumindest die Bücher! Ob diese Geschichte nun wahr ist oder nicht, das sei dahin gestellt. Auf alle Fälle haben wir ihr das leckere Martinigansl zu verdanken.

Was mit den Gänsen passierte? Tja, das hat man nie so genau herausgefunden… Und weil der Hl. Martin vorher schon für ganz Österreich eine besondere Bedeutung hatte, dürfen auch die Steirer zu dieser Jahreszeit das Martinigansl genießen. Und natürlich auch die Tiroler, Salzburger und alle anderen in Österreich.

Welche Bräuche es sonst noch bei uns gibt und was im Burgenland alles zu Martini passiert, erfährt ihr in meinem nächsten Beitrag. Da er noch nicht ganz fertig ist, kann ich euch auch noch nicht genau verraten, wann ihr ihn zu Gesicht bekommt. Aber ich hoffe, ich habe euch trotzdem schon ein bisschen neugierig gemacht. Also genießt auch ihr bis dahin euer Martinigansl…

Jahrgang Vektor durch Freepik entwickelt

Auf die Bärte, fertig, los….

Eines Abends im November 2003 trafen sich die Freunde Travis Garone und Luke Slattery auf ein oder auch ein paar mehr Bier und kurz darauf war die Idee des Movembers geboren. Seither lassen sich unzählige Männer auf der ganzen Welt jedes Jahr im November oder auch schon vorher einen Bart wachsen, um bei diesem Spendenmarathon mitzuwirken. Die Idee dahinter war mit großer Sicherheit nicht, den Bart wieder in Mode zukommen lassen, sondern: 30 Tage lang Bärte wachsen bzw. stehen lassen, um damit Aufmerksamkeit zu schaffen und durch die Movember Foundation Geld für die Prostata- und Hodenkrebsforschung zu sammeln. Aber es geht hierbei nicht nur um Geld, wichtig ist vor allem das Image der Männergesundheit nachhaltig zu verbessern.

Denn laut der bisher weltweit größten Umfrage bei Männern ist nun bekannt, dass Männer nicht sehr viel auf ihre Gesundheit halten und diese immer mehr hinten anstellen. Aus der Umfrage geht hervor, dass fast die Hälfte (47 Prozent) der Männer mit Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium die auftretenden Symptome manchmal ignorieren. Unter anderem haben die Ergebnisse der International Prostate Cancer Symptoms Survey auch ergeben, dass über die Hälfte der Männer (57 Prozent) meinen, ihre täglichen Schmerzen seien einfach etwas, womit sie leben müssten. Ein Drittel (34 Prozent) äußerte, dass sie sich wie Schwächlinge fühlen, wenn sie über Symptome wie Schmerzen reden.

Das Prostatakarzinom ist weltweit bei Männern die zweithäufigste Krebsart sowie die fünfthäufigste Krebstodesursache. Deshalb wurde die neue globale Aufklärungsinitiative „Men Who Speak Up“ ins Leben gerufen. Diese Kampagne soll Männern helfen, die Symptome des Prostatakarzinoms im fortgeschrittenen Stadium zu erkennen und die Kommunikation zwischen Patient und Arzt verbessern.

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Na neugierig geworden? Dann einfach unter www.movember.com anmelden und am 1. November glatt rasiert beginnen. Aber, aber wer wird denn da traurig sein?? Wie euch mit Sicherheit schon aufgefallen ist, sind ja fast alle Männer Gentlemen und deshalb haben sie sich heuer auch etwas für uns Mädels einfallen lassen. Dieses Jahr können auch wir die Männer unterstützen und das geht mit der Teilnahme an der Move-Challenge. Wie das funktioniert und was zu tun ist, erfährt ihr hier.

Und welcher Barttyp bist du?

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